Unsinnigste Straßenbaumaßnahme aller Zeiten!
29. September 2026Ca. 350 DemonstrationsteilnehmerInnen äußern ihre Verachtung für das Straßenbauprojekt des Staatlichen Bauamts, entlang der B2
„Als unsinnigste Straßenbaumaßnahme aller Zeiten“ bezeichnete Wielenbachs Bürgermeister Harald Mansi die großdimensionierten sogenannten Ausbaumaßnahmen zur Ertüchtigung der Bundesstraße 2, unterhalb des Hirschbergs, ab der Abzweigung von und nach Tutzing!
Trotz anhaltender Bürgerproteste und Klagen der Gemeinde Wielenbach, sowie einer Petition an den Bay. Landtag ist das Baurecht seit Januar 2024 gesichert. Damit ist dieser Abschnitt des sog. „B2-Ausbaus“ planfestgestellt.
Dagegen ist der Ausbau des Abschnitts zwischen der Abzweigung an der Bahnunterführung am Dietlhofer See (Staatsstraße 2056) aktuell in Vorplanung.
Dazu das Staatliche Bauamt:
„Es geht hier um den kreuzungsfreien Ausbau durch :
-Verbindungsstraße zwischen Friedhof in Wielenbach bis zur Anschlussstelle bei Unterhausen
– Verschiebung der B2 nach Osten
– Anbau eines dritten Fahrstreifens
Alle vier Redner appellierten eindringlich, Mobilität in einem autozentrierten Landkreis wie Weilheim-Schongau zukünftig viel mehr über die Bahn, öffentlichen Personennahverkehr und auch den Radverkehr zu denken.
MdL Ludwig Hartmann dazu: „Verkehrspolitik und somit auch Verkehrsplanung muss sich stärker daran orientieren, welche Angebote die Menschen tatsächlich benötigen! Dazu gehören vor allem sichere Radwege und ein leistungsfähiges Bahnnetz!“
Frau Schamper aus Wielnebach, Kopf und Aktivistin der örtlichen Bürgerinitiative, forderte vehement den kompletten Verzicht auf die weitere Ausbaustufe entlang der B2, nämlich zwischen dem Friedhof in Wielenbach bis zur Anschlussstelle bei Unterhausen!
Bilder des Staatlichen Bauamts Weilheim zu den beiden Vorgaben